Mausbollen
Das Imperium der Wölfe von Jean-Christophe Grange
Hat von euch schon mal jemand das Buch gelesen??? Es läuft auch der Film dazu im Kino, ich find das Buch super spannend und kann es nur empfehlen, hier mal eine kleine Zusammenfassung:
Im Pariser Türkenviertel, wo illegal eingeschmuggelte Arbeitskräfte unter unmenschlichen Bedingungen schuften, geschehen drei bestialische Morde.
Die Opfer: weiblich, rothaarig - und nicht gemeldet.
.....
LadyBathory
Ich habe den Film gesehen....absolut großartig!
*immernoch Gänsehaut hab*
Lediglich das "Ende" war doch etwas zu unglaubwürdig.Ansonsten sehr brilliant.Besonders auch Jean Reno hat die Rolle des alten Inspektors vortrefflich gespielt.
Das Buch werde ich sicher auch irgendwann mal lesen.Der Film hat mich in jedem Fall begeistert.
Lady
Darksunny
| Zitat: |
Original von LadyBathory
Lediglich das "Ende" war doch etwas zu unglaubwürdig.Ansonsten sehr brilliant.Besonders auch Jean Reno hat die Rolle des alten Inspektors vortrefflich gespielt.
Lady |
Was, Jean Reno spielt damit? Jau, den Film muss ich haben. Danke für die Infos!
LadyBathory
Ja Reno!! Es loht sich
Die junge Anna Heymes (Arly Jover) leidet an einer seltsamen Krankheit: Sie kann sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern und erkennt unter Stress sogar Bilder ihres Ehemann Laurent (Phillippe Bas) nicht mehr, obwohl sie keinerlei sonstige Gedächtnislücken aufweist. Die Ärzte wollen aufwendige Scans und eine Biopsie machen, aber Anna konsultiert auf eigene Faust die Psychologin Mathilde Urano (Laura Maurante). Langsam keimt in Anna der Verdacht, dass sie nicht die ist, die sie zu sein scheint. Als sie plötzlich Laurent gegen sie wendet, ergreift sie mit Mathilde die Flucht und versucht, ihre Vergangenheit und die Identität der Hintermänner ihrer Verfolger um den inzwischen nicht mehr ganz so liebevollen Laurent zu erforschen.
Zur gleichen Zeit in einem verarmten Viertel der Stadt wird der junge Polizist Paul Nerteaux (Jocelyn Quivrin) mit dem grausamen Werk eines Serienmörders konfrontiert. Mehrere illegal eingewanderte rothaarige Frauen türkischer Herkunft werden grausam hingerichtet. Weil er allein nicht weiter kommt, reaktiviert Nerteaux den wegen seines brutalen Vorgehens vorzeitig in den Ruhestand versetzten Polizisten Schiffer (Jean Reno), der Experte für die türkische Mafia und eine wertvolle Informationsquelle ist. Doch schon der erste Einsatz endet in einem Blutbad und Nerteaux muss erkennen, dass er mit Schiffer die Katze im Sack gekauft hat. Dennoch ist er weiter auf die Hilfe des Insiders angewiesen, um den Killer zu finden. Doch ihre Ermittlungen sind in den türkischen Kreisen überhaupt nicht gern gesehen.
Die beiden Handlungsstränge von „Das Imperium der Wölfe“ verlaufen fast eine volle erste Stunde völlig gleichgestellt separat nebeneinander. Dieses bewusst eingesetzte Stilmittel soll den Höhepunkt herauszögern und den Zuschauer über die Zusammenhänge spekulieren lassen. Dabei beginnt der Film mit der kompromisslosen Einführung eines Psycho-Thrillers: grausam zugerichtete Opfer, eine großkalibrige Verschwörung mit mysteriösen Hintermännern und dem dunklen Mafiamilieu der französischen Hauptstadt. Zimperlich wird mit den Themen Gewalt und Folter nicht umgegangen, die Kontrolle über der Ermittlungen entgleitet Nerteaux zunehmend. Daraus entwickelt sich ein für den Zuschauer packendes Spiel zwischen dem dsillusionierten Schiffer mit seinen radikalen Methoden und dem unerfahrenen, moralisch einwandfreien Nerteaux. Jean Reno, den das Publikum als aufrechten Kommissar Niemans in „Die purpurnen FlüsseDas Imperium der Wölfe“ ins Herz geschlossen hat, brilliert auch als äußerst zwielichtiger, korrupter Polizist und überzeugt durch seine gewohnt solide, ruppige Darstellung des Hitzkopfes Schiffer. Dessen Gegenpart Nerteaux wurde mit dem international unbekannten Joceyn Quivrin („Grande Ecole“) besetzt. Die Figur trägt deutliche Züge der beiden jungen Kommissare der beiden „Purpurnen Flüsse“-Verfilmungen, auch wenn Nerteaux deutlich persönlichere Hintergründe für seine Polizistenlaufbahn hat und schüchterner wirkt. In Schlägereien langt er trotzdem so hin, wie das Publikum es aus den aufwendig inszenierten Kampfsequenzen der anderen Grangé-Verfilmungen von Vincent Cassel und Beniot Magimel kennt.
Ein echter Hingucker ist die Atmosphäre von „Das Imperium der Wölfe“. Die sterile Farbgebung mit viel strahlendem Weiß, der Anna in der Klinik ausgesetzt ist, kontrastiert deutlich mit den dauer-verregneten und in viel blau und verwaschenem Grün gehaltenen Straßen, in denen Nerteaux und Schiffer ihre Ermittlungen leiten. Gerade dieses depressive Stadtbild setzt die richtige Stimmung für einen düsteren Thriller. Leider ist die Athmosphäre der Geschichte selbst dadurch etwas voraus. Denn im Vergleich zu seinen anderen Verfilmungen bietet das neueste Werk aus seiner Feder relativ wenig Neues: Der Zuschauer merkt schnell, wie sich Annas Handlungsstrang mit den Kommissaren verbinden wird. Und auch wenn die Täter statt im Naziumfeld diesmal im rechtsextremen türkischen Milieu zu suchen sind, verläuft „Das Imperium der Wölfe“ nach dem altbekannten Muster.
yellow
@ LadyBathory
lese dir bitte mal die
Forenregeln zwecks Direktverlinkung von Bildern durch
sowas kann Melle teuer zu stehen kommen
Also entferne sie bitte