"Outsiders" SGA 5.12 (Spoiler!!)

Noir
Transcript von "Outsiders"


So sehr mein Herz auch bei jedem getöteten Wraith geblutet hat - die Geschichte war echt nicht schlecht, denn auch dieses Mal mussten die Menschen wieder wirklich kämpfen, um heil aus der Sache raus zu kommen.

Auch die Zweiteilung der Dorfbevölkerung in Befürworter für die Auslieferung der durch die Hoffanerdroge Infizierten und die Gegner desselbigen war gut gemacht und außerordentlich realistisch. Bis hin zu der letzten Finte.

Die Wraith waren intelligent und einfallsreich und auch das Hive wurde nicht durch irgendeinen völlig an den Haaren herbeigezogenen Schachzug von Sheppard zerstört. Auch wurden sie nicht als Monster dargestellt, sondern als intelligente Wesen, die eben versuchen, ihre Nahrungsquelle wieder 'sauber' zu bekommen. Schade dass die Forschung vernichtet wurde, aber wenn sie kein Backup gemacht haben, dann sind sie echt selber Schuld.

Die Geschichte eines ausgewogenen Kampfes zwischen den Wraith auf der einen Seite und Sheppard's Team und den Dorfbewohnern auf der anderen Seite um das Überleben/Sterben einer Gruppe von Menschen, die mich allerdings sehr zerrissen zurück lässt - was nicht unbedingt ein Fehler ist. Es spricht für die Ausgewogenheit dieser Geschichte.

Überrascht hat mich Beckett. Er hat sich sehr verändert. Irgendwie mag ich ihn noch weniger als nach Steve oder Michael. Er hat aus der Vergangenheit nicht viel gelernt, außer die Wraith vielleicht noch mehr zu hassen. Er sieht noch immer nur die Menschen und deren Schicksal. Die Wraith selbst und ihre Qualen sind für ihn immer noch bedeutungslos. Ich weiß nicht, ob ich ihn als Arzt würde haben wollen. unglücklich

Ich schätze, ich werde mir die Folge nochmals ansehen müssen - im Ganzen und in Teilen - um mir meiner Gefühle wirklich klar zu werden. Im Moment fühle ich mich irgendwie ratlos.... Ich schäze, ich fühle mich doch wesentlich mehr auf die Seite der Wraith gezogen und bedaure dass sie kein Heilmittel finden konnten. Und Beckett's Verhalten hängt mir irgendwie doch mehr nach, als ich gedacht hatte. Warum genau weiß ich auch noch nicht. Vielleicht ist es Frust weil er nichts gelernt hat? Ich weiß es nicht....Ich könnte ihm höchstens zugute halten, dass er durch die Gefangenschaft bei Michael und die Erkenntnis, dass er ein Klon ist, mehr aus der Bahn geworfen wurde, als ich vermutet hatte. Von der Wärme, die er einst versprüht hat, ist auf alle Fälle in dieser Folge kaum noch etwas zu spüren. Zumindest nicht wenn er mit den Wraith zu tun hat.

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Túrwaith
Also wie kann man als Mensch nur so Egoistisch sein wie Beckett? Ich mein Er und Michael sind Schuld an der Situation.. Vor allem Beckett gebe ich die meiste Schuld. Hätter er Perna nicht geholfen und die Finger von der Sache gelassen, hätte Michael dies Gift nicht weiterentwickelt...
Arme Wraith unglücklich
Bobcat
Der Wraith war wundervoll, und es war echt schade um ihn. Gern hätt ich ihm auch den Sieg über die Hoffaner-Droge gegönnt, aber Beckett prügeln kann ich auch nicht. Er handelte aus Überzeugung, und es quälte ihn schließlich regelrecht, anders zu handeln. Aber es stimmt schon, seit er von Michael zurück ist, ist er nicht mehr derselbe. Ich schätze, er wird auch keine leichte Zeit bei ihm gehabt haben. No

Zitat:
Original von Noir
Die Geschichte eines ausgewogenen Kampfes zwischen den Wraith auf der einen Seite und Sheppard's Team und den Dorfbewohnern auf der anderen Seite um das Überleben/Sterben einer Gruppe von Menschen, die mich allerdings sehr zerrissen zurück lässt - was nicht unbedingt ein Fehler ist.


Ja, ich mußt bei der Art der Falle auch schlucken, obwohl ich glaube, daß es dem Dorf-Anführer nicht gerade leichtgefallen ist.
Noir
Zitat:
Original von Bobcat
Er handelte aus Überzeugung, und es quälte ihn schließlich regelrecht, anders zu handeln.

Was genau meinst Du damit? Ich hatte nicht das Gefühl, dass es ihn quält, den Wraith sterben zu sehen. In meinen Augen hat er diese Szene genossen und das fand ich richtig abstoßend.
Bobcat
Zitat:
Original von Noir
Zitat:
Original von Bobcat
Er handelte aus Überzeugung, und es quälte ihn schließlich regelrecht, anders zu handeln.

Was genau meinst Du damit? Ich hatte nicht das Gefühl, dass es ihn quält, den Wraith sterben zu sehen. In meinen Augen hat er diese Szene genossen und das fand ich richtig abstoßend.


Nein, mit dem Wraith hatte er kein Mitleid. Ich meinte, es quälte ihn das zu tun, was der Wraith von ihm verlangt hatte. Er wollte halt nicht wieder das Werkzeug eines Wraith sein.
Noir
Zitat:
Original von Bobcat
Er wollte halt nicht wieder das Werkzeug eines Wraith sein.

Das auf alle Fälle. Das konnte ich ja auch verstehen und auch die Tatsache, dass er alles versucht, um dieser Situation zu entgehen (einschließlich der Tatsache, dass er dazu den Wraith vergiften musste), aber halt nicht seine Reaktion auf den sterbenden Wraith. Das war mir zuviel.

Aber wie gesagt: Ich unterstelle Beckett einfach mal ein ganz massives Trauma, das seine Reaktion zwar erklärt, aber nicht besser macht.
Selena
Ich habe mir die Folge erst gestern im Fernsehen angesehen. Ich fand sie sehr gut gemacht. Allerdings habe ich eine echte Wut darüber, daß der supertolle Wraith schon so früh sterben mußte. Man, den hätten sie doch noch für ein paar Folgen am Leben lassen können. Endlich mal wieder ein Darsteller mit einer guten Makse, und sehr gut gespielt war es auch.

Ja, das mit Beckett hat mich auch gestört. Er kam so kalt und irgendwie fast fanatisch rüber mit seinem Helfersyndrom für die Überlebenden der Hofanerseuche. Mich wundert sowieso immer, was für ein Gewese von dem Atlantisteam wegen der Menschen in der Pegasusgalaxie gemacht wird. Selbst wegen ein paar weniger Menschlein werden die waghalsigsten Aktionen durchgeführt. Daß auf unserem lieben Planeten Erde jeden Tag Millionen Kinder sterben oder Hunderttausende durch Kriege und Naturkatastrophen ums Leben kommen schein aber unsere Superhelden nicht zu interessieren. Da könnte Überdoktor Beckett doch mal wirklichen Einsatz zeigen. Aber lieber mischt man sich in Angelegenheiten fremder Welten.

In bin mmer noch absoluter Wraithfan. Lieber 10 tote Menschen als ein toter Wraith. Ist extrem, aber so bin ich nun mal.

Liebe Grüße, Selena

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