Bobcat
Die Geschichte strahlt eine traurige Ruhe aus, finde ich. Es sind grausame Erinnerungen, die aber länger zurückzuliegen scheinen. Sie ist wahrlich nicht zu beneiden, hin und hergerissen zwischen Überleben und "sinnvollem Weiterleben". Diese Widerstandsgruppen, wogegen bringen sie Widerstand auf? Gegen Gangs und Raubplünderer? Die Wraith sind ja erst zwei Mal aufgetaucht, zumindest in dem Gebiet, wo die Hauptperson sich bislang aufhielt. Wurden Großstädte häufiger angegriffen? Obwohl, Du deutest es ja an, daß Städte die "Jagdreviere" der Wraith sind.
Also, ich les die Geschichte gerne, auch wenn sie düster und traurig ist. Und natürlich hoffe ich auch, daß Du genügend für mich brauchbares Material zusammenschreibst, das ich dann nur noch zu übernehmen brauche.
Noir
| Zitat: |
Original von Bobcat
Diese Widerstandsgruppen, wogegen bringen sie Widerstand auf? Gegen Gangs und Raubplünderer? Die Wraith sind ja erst zwei Mal aufgetaucht, zumindest in dem Gebiet, wo die Hauptperson sich bislang aufhielt. Wurden Großstädte häufiger angegriffen? Obwohl, Du deutest es ja an, daß Städte die "Jagdreviere" der Wraith sind. |
Die Millionenstädte werden häufiger angegriffen, als das Umland, denn dort ist, bzw war, erstens die Ausbeute größer und zweitens ist dort auch das Wissen und die Technologie zentriert. Letzteres ist den Wraith aus verständlichen Gründen ein kleiner Dorn im Auge.
Der Widerstand innerhalb der Städte hat mehr Informationen als der Normalbürger im Umland. Vor allem von ehemaligen Soldaten der in der Zwischenzeit geschlagenen Bundeswehr.
Außerdem haben sie es geschafft, auch Kontakt zu anderen Städten (Frankreich, Österreich etc) aufzubauen. Zum Teil über das Telefonnetz (soweit es noch funktioniert) zum Teil über Boten.
Die Computer funktionieren In den meisten Fällen nach dem Vorbild der alten DFÜ, da man diese Netze außer zu bestimmten, vorher ausgemachten Zeiten abschalten kann. Die Übertragungszeiten wechseln dabei, damit die Wraith die Nachrichtenübermittlung nicht so leicht stören können.
(Frag mal Ron, ob das einigermaßen Sinn ergibt, bitte.
)
Um die Menschen vor Raubplünderern zu schützen wird demnächst sowas wie eine "Bürgerwehr" ins Leben gerufen werden.
Netwurm
| Zitat: |
....der vollkommen zerstörten Stadt Berlin.
Berlin war fast schon eine Geisterstadt... |
Ohh

, waren die Wraith etwa schon da? Also ich kann keinen Unterschied zwischen Deiner Beschreibung und dem jetzigen Zustand der Stadt erkennen.
Deine Geschichte ist düster und traurig und trotz allem geht Dein Hauptcharakter logisch und koordiniert vor. Sind die Plätze, die Du beschreibst, reale Plätze aus Deiner Kindheit? Es klingt fast so.
Was wird sie jetzt tun? Wird sie sich einer Widerstandsgruppe anschließen. Wird sie irgendwann einen Wraith leibhaftig gegenüber stehen?
Noir
Die Schauplätze sind real. Und sie stammen nicht nur aus meiner Kindheit. Es ist die Umgebung von meinem Kaff.

Die Leute da sind allerdings erfunden - ausnahmslos.
Die letzte Frage kann ich Dir nicht beantworten. Sollte sie einem Wraith begegnen, wird sie wohl so schnell wegrennen, wie es ihr möglich ist. Es wird eine Geschichte rein aus der Sicht der Menschen. Und ein Versuch, so real wie möglich zu sein. Es gibt zwar Interesse von Seiten der Wraith (hab ich nämlich gerade fertig geschrieben), aber die Menschen werden sie doch wohl eher meiden, wenn es denn möglich ist.
Ob sie dem Widerstand beitritt, weiß ich noch nicht. Wenn, dann aber nicht auf Dauer. Kontakt wird sie auf alle Fälle haben. Schließlich braucht sie Informationen. Auch wenn ich noch nicht weiß, welche.
Nomade
Von ihren Verwandten in Oberfranken scheint die Hauptakteurin ja nichts mehr gehört zu haben oder? Da seh ich jetzt wohl auch ziemlich alt aus.
Deine Geschichte gefällt mir sehr, Noir, sie ist sehr realistisch, teils schon fast zu realistisch geschrieben. Mir läuft jetzt noch ein Schauer über die Gänsehaut.
Noir
Nee - hat sie nicht. Wird sie wohl auch nicht, es sei denn, sie radelt da hin und sucht selber. Geld für Sprit hat sie nämlich nicht, und außerdem sind die Fernstrassen kaputt.
Die Nähe zur Realität war bezweckt, und alt aussehen würden wir wohl alle.
Alyne
Das mit der Gänsehaut und Weltendefeeling kann ich nur bestätigen.
Sehr realitisch geschildert.
Ich kann kann mir nicht nur Berlin, sondern auch Hamburg bzw. auch Lübeck und alle anderen grösseren Städte hier im Norden vorstellen, wo ebenfalls ein Chaos herrschen könnte und das macht mir Angst, da ich da wohne.

.
Ja, wir würden wohl alle alt aussehen.

....
(und wer hat schon Vitamin "B" zu den Wraiths?)....
Bobcat
Einen Moment lang war ich mir nicht sicher, ob da nicht doch noch wer im Keller sein konnte, auch wenn es etwas unlogisch wäre. Bin gespannt, ob derjenige noch einmal zum "stöbern" beim nächsten mal reinschaut, oder nicht.
Nomade
Ich möcht jetzt mal gern wissen, wer da die Spieluhr abgespielt hat, war das jetzt Sara? Weil wenn es ein Fremder war, warum hat er sie dann liegen gelassen?
Ich frag mich auch, ob es so vorteilhaft ist, wenn jetzt zwei weitere Leute mit im Haus wohnen. Gut, sie ist jetzt nicht mehr einsam und hat Hilfe, aber wenn sie wieder flüchten müsste wär es vielleicht eine Behinderung.
Silvie
Schüttel...aber ich lese sie mit Spannung. Die Plätze sehe ich ja so real wie du.

Pass auf die Tretmienen im Privatgarten auf ja??
Noir
| Zitat: |
Original von Silvie
Schüttel...aber ich lese sie mit Spannung. Die Plätze sehe ich ja so real wie du.
Pass auf die Tretmienen im Privatgarten auf ja?? |
Die Selbstschussanlage? Ich halte die immer noch für ein Fake. Sowas ist doch gar nicht zulässig. Der wollte uns nur nicht in seinem Wald spielen lassen.
| Zitat: |
Original von Nomade
Ich möcht jetzt mal gern wissen, wer da die Spieluhr abgespielt hat, war das jetzt Sara? Weil wenn es ein Fremder war, warum hat er sie dann liegen gelassen? |
Sara war´s ganz sicher nicht. Die war letzte Nacht auch auf der Flucht und hatte anderes im Kopf, als Spieluhren. Es war schon ein Wraith, wie Natalie befürchtet hatte.
Und warum er die Bücher nicht zurück gelegt und die Spieluhr nicht wieder geschlossen hat? Warum sollte er? Er wollte, dass der Bewohner weiß, dass er da war, und außerdem glaube ich nicht, dass sich ein Wraith um das Anstandsgefühl von Menschen Gedanken machen.
Das ist in meinen Augen so, als würdest Du einen Einbrecher anschnautzen, weil er sich die Schuhe nicht abgeputzt hat, als er durch´s Haus geschlichen ist.
| Zitat: |
Original von Nomade
Ich frag mich auch, ob es so vorteilhaft ist, wenn jetzt zwei weitere Leute mit im Haus wohnen. Gut, sie ist jetzt nicht mehr einsam und hat Hilfe, aber wenn sie wieder flüchten müsste wär es vielleicht eine Behinderung. |
Ich hoffe doch, dass sie bis zur nächsten Ausdünnung verschwunden sein wird, der Lahma*sch!

Ich wollte eigentlich keinen Roman schreiben.
Wraithking
ich muss sagen, deine Geschichte gefällt mir echt gut

Die ganze Stimmung und wie sich der Haubtcharakter verhält ist echt gut.
Bin gespannt, wies weitergeht

Trifft deine Haubtperson denn auch mal auf einen Wraith?
Nomade
| Zitat: |
Original von Noir
Es war schon ein Wraith, wie Natalie befürchtet hatte. |
Hab ich mir doch schon beinah gedacht.
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| Und warum er die Bücher nicht zurück gelegt und die Spieluhr nicht wieder geschlossen hat? Warum sollte er? Er wollte, dass der Bewohner weiß, dass er da war, und außerdem glaube ich nicht, dass sich ein Wraith um das Anstandsgefühl von Menschen Gedanken machen. |
Nee, ich meinte jetzt nicht, warum er sie hat LIEGEN LASSEN, sondern warum ein Fremder sie nicht gleich mitgenommen und auf dem Schwarzmarkt verkauft hat, schon das allein weißt daraufhin, dass es kein menschliches Wesen gewesen sein konnte.
| Zitat: |
Ich wollte eigentlich keinen Roman schreiben.
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Ääähm, nicht???

Auch nicht, wenn ich fein bitte, bitte sage.
Nomade
So ein Truppenübungsplatz ist wirklich ein hervorragendes Versteck, hauptsache, da erinnert sich nicht noch ein anderer an dessen Existens.
Kann Natalie über die Lichtung nicht auch so ein Tarnnetz spannen oder ist die zu groß dafür?
Noir
Genau das hat sie schon gemacht. (
Guckst Du da, wo sie die Kartoffen holt)

Aber es werden wohl mehrere sein, denn sooo groß sind die Dinger auch nicht. Aber im Moment ihres Rückblicks weiß sie es noch nicht.
Nomade
Oh mann, natürlich, ich hab schon wieder Rückblick und Gegenwart durcheinander gewürfelt.
